Die Laserbeschriftung in der Welt der Armaturen

Die Hersteller von Armaturen oder Sanitärkomponenten im Allgemeinen gehörten zu den ersten, die den Laser für die Beschriftung und Gravur ihres Namens und Logos verwendeten, da sie die hohe Qualität des Lasers und seine Langzeitbeständigkeit erkannten.

Angesichts der langen Geschichte der Laserbeschriftung in dieser Branche, wurde durch Studien und Forschungen, die auf eine Verbesserung der Effizienz und Leistung abzielten, mittlerweile ein sehr hohes Niveau erreicht.

Es versteht sich von selbst, dass die optische Anmutung der Laserbeschriftung ein wichtiges Kriterium darstellt. Der Partner, der als Lieferant des Lasers ausgewählt wird, muss deshalb ein leistungsstarkes Produkt bereitzustellen. Die Anmutung sowie die Schärfe des Ergebnisses haben zweifelsohne oberste Priorität. Das entsprechende Firmenlogo im gewünschten Design muss deutlich sichtbar und permanent sein. Zudem ist diese Anmutung auch über die Zeit zu erhalten und ein Verblassen nicht erlaubt.

Ein weiterer, wichtiger Faktor, der von den Kunden dieser Branche gefordert wird und dem wir als Anbieter des Beschriftungssystems nachkommen müssen, ist die hohe Produktivität der Anlage.

Der Kundenwunsch ist dabei üblicherweise die Bearbeitung einer möglichst großen Teileanzahl pro Tag. Diesen Kundenwunsch erfüllen wir mittels intelligenter und durchdachter Systeme, die die Zeiten des Bedieners innerhalb des Beschriftungsprozesses auf ein Minimum reduzieren.

Die benannten Faktoren wollen wir weiterführend ein wenig detaillierter betrachten.


Visuell ansprechende Laserbeschriftung

Für ein optisch besseres Ergebnis ist zum einen der Erhalt einer breitgefächerten Farbskala, zum anderen eine Lösung ohne Abtrag der Chrom- oder Lackschicht, mit welcher die Komponenten beschichtet sind, nötig.

Der MOPA-Laser ist mit einer Pulsdauer von unter 4ns die ideale Technologie für das gewünschte Farbumschlagsverfahren. Selbstverständlich variiert seine Leistung je nach gewünschter Produktivität der Beschriftungsanlage.

Der MOPA-Beschriftungslaser

Die Laserimpulse sind normalerweise unveränderlich: Beim Standard-Faserlaser hat der Impuls eine Dauer von ca. 120ns, die Impulsfrequenz zwischen 20 und 100 kHz variiert.

Beim MOPA-Laser hingegen ist die Impulsdauer variabel und kann in einem Bereich zwischen 4 und 200 ns eingestellt werden. Die Frequenz variiert zwischen 20 kHz und 1 MHz. Der kurze Impuls eignet sich vor allem für die Beschriftung von Kunststoffen, da durch die Vermeidung des direkten Kontakts Materialverbrennungen verhindert werden.

Der MOPA Laser behält die Vorteile des herkömmlichen Faserlasers bei (wartungsfrei, lange Lebensdauer, Luftkühlung) und bringt für die Beschriftungen von Produkten in der Welt der Armaturen weitere Stärken mit:

  • • Farbige Beschriftungen
  • • Kontrastreiche, schwarze Beschriftungen
  • • Geringere Korrosionsneigung durch den begrenzten Wärmeeintrag bei Anlassbeschriftung
  • • Reduzierung der Verbrennungen in den Randbereichen der Beschriftung

Die Produktivität des Laserbeschriftungssystems

Die meistverkauften Beschriftungslaser innerhalb dieser Branche sind die Geräte der Serie Rotomark, die mit einem Drehtisch versehen sind: Durch die schnelle Beschriftung innerhalb der Hauptparallelzeit kann der Bediener alle Zykluszeiten voll ausnutzen, ohne die Beschriftung je zu unterbrechen.

LASIT ist Experte für die mechanische Prozessautomatisierung. Wir sind stets auf der Suche nach der besten, schlüsselfertigen Lösung, die mit den Kundenanforderungen übereinstimmt. Aus diesem Grund haben wir verschiedene Laserbeschriftungssysteme entwickelt, um die Produktionsabläufe sowie die Prozesszeiten zu optimieren.

Der RotoMark verfügt über einen Drehtisch mit mechanischem Nocken und weist 2 bis 8 Stationen auf. Auf diese Weise können bereits neue Komponente beladen werden, während der Laser die Komponente in einer der anderen Stationen beschriftet. Die Beschriftung sowie Be- und Entladevorgänge können somit parallel ablaufen.

Die Struktur des RotoMarks besteht vollständig aus gestrecktem, geschweißtem und gefrästem Stahl. Dadurch werden Stabilität sowie die Präzision gewährleistet. Darüber hinaus gehören diese Anlagen zu den widerstandfähigsten Produkten im gesamten Portfolio.

Auch die Drehzahl des Tisches ist ein weiterer Faktor, der die Produktivität des Systems fördert. Beim Rotomark wird zusammenfassend also keine Zeit verschwendet und eine optimale Ausnutzung bzw. Fokussierung auf den reinen Beschriftungsprozess sichergestellt.

Die Vielseitigkeit des Laserbeschriftungssystems

Falls hingegen eine vielseitigere Anlage für die Beschriftung diverser Arten von Komponenten erforderlich ist, stellt die Towermark-Serie unsere beste Lösung dar.

Der Towermark ist sowohl in der Version mit einer reinen Z-Achse als auch als Variante mit einer ergänzenden X-Achse erhältlich. Dies unterstützt all denjenigen Anwender, die die Kennzeichnung von Bauteilen unterschiedlicher Formen und Größen durchführen möchten. Dieses Beschriftungssystem kann mit nahezu allen Ausstattungsumfängen und Zubehörelementen ausgestattet werden und stellt unter den Kunden von LASIT quasi das absolute Referenzprodukt da. Der Towermark ist zuverlässig, stabil und sicher. Vor allem aber ist er vielseitig hinsichtlich Veränderungen und der Implementierung,  immer dann wenn die Produktion steigt oder neue Komponenten in der Fertigung eingeführt werden müssen.


Unsere Vorteile

Ein einziger Anbieter

Nur ein Ansprechpartner,
vom Design bis zur Umsetzung

Schnittstelle

PROFIBUS, PROFINET
und PROFIsafe Protokolle

Integration

Integration in MES/ERP Systeme

Industrie 4.0

Interaktion mit den betrieblichen
Datenbanken für Industrie 4.0

Kamerasysteme

Automatische Zentrierung, Prüfung von
2D Codes und zugehöriges Code-Grading, OCR Erkennung

Lasersysteme

Für alle Anwendungsgebiete und
die Integration in Produktionsketten